Jugendinitiative Triestingtal
Jugendinitiative Triestingtal

Einblicke in ersten Projektmonate 2019

Die meisten Aktivitäten finden in folgenden Projektteilbereichen statt: 

 

1. AKTIONSWORKSHOPS

 

Die Aktionstage/Aktionsworkshops zielten darauf ab eine erste Auseinandersetzung in die oben angeführten Schwerpunkte mit Jugendlichen zu setzen und Themenfelder der Jugendlichen ausfindig zu machen, die sich besonders beschäftigen.  

 

Die 33 Aktionsworkshops waren deshalb so konzipiert, dass sie direkt in der Lebenswelt der Jugendlichen stattfanden und einen niederschwelligen lustvollen Einstieg in die Themenschwerpunkte boten. Diese fanden jeweils am Beginn der Schwerpunktmonate an 4 verschiedenen Orten in der Lebenswelt der Jugendlichen statt. Die Gemeinden wurden so ausgewählt, sodass das größtmögliche Einzugsgebiet in der Projektregion abgedeckt werden konnte. (Berndorf, Bad Vöslau, Leoberdorf, Günselsdorf)  2 Aktionsworkshops pro Schwerpunktthema wurden dabei geschlechtsspezifisch nur für Mädchen und Burschen gestaltet. Es wurden insgesamt 33 Aktionsworkshops zu den Schwerpunktthemen: Ernährung, Suchtprävention, Bewegung, Sexualität, Seelische Gesundheit, Medizin durchgeführt.

 

2. WORKSHOPS 

 

Die Workshops in den Schwerpunktmonaten waren so aufgebaut, dass sie die Jugendlichen dort abholten, wo sie sich im Moment befanden. Konzipiert wurden sie nach konkreten Äußerungen und Bedürfnissen von Jugendlichen im Rahmen der Aktionsworkshops.  Es fanden 23 gemischtgeschlechtliche Workshops in Jungendtreffs und im öffentlichen Raum statt. 

Insgesamt konnten im öffentlichen Raum 337 jugendliche Teilnehmer*innen erzielt werden

Mädchen und Burschen haben unterschiedliche Gesundheitslagen und weisen unterschiedliche gesundheitliche Verhaltensweisen auf. Deshalb war es innerhalb des Projektes auch wichtig einen zusätzlichen geschlechtshomogenen Frei/Schutzraum für Mädchen aber auch für Burschen zu ermöglichen.  Durch die an Burschen ausgerichteten Aktionstage, Aufbauworkshops und Schwerpunkte im Bereich Bewegung und Garten/Ernährung wurden 284 Teilnehmer erreicht.  Die geschlechtsspezifischen Aktionstage und Workshops und Angebote für Mädchen konnten 354 Mädchen und 93 Erwachsene (u.a. Fraueninformationsfrühstück zum Thema Depression) erreichen

 

3. BEWEGUNG

 

Die Förderung von Bewegung und körperlicher Aktivität ist ein wesentliches Ziel im Rahmen der Gesundheitsförderung von Jugendlichen (Bundesministerium für Gesundheit, 2012) und hängt signifikant mit dem Grad der Gesundheitskompetenz zusammen (Röthlin et al., 2013). Insbesondere Jugendliche aus sozial benachteiligten Kontexten weisen ein eher ungünstiges Bewegungsverhalten auf (Bundesministerium für Gesundheit, 2012). Zusätzlich besitzt Sport ein hohes integratives Potential und schafft Raum im "Tun" und der "Bewegung" Themen zu bearbeiten. Im Maßnahmenpaket "Bewegung" wurde ein wöchentliches, offenes Bewegungsangebot für die Zielgruppe angeboten.  

 

Zusätzlich fanden Bewegungsangebote nur für Mädchen und nur für Burschen im geschlechtshomogenen Setting statt.

Im ersten Projektjahr konnten durch 31 Angebote 467 Jugendliche erreicht werden.

Positive Auswirkungen des Projektteiles auf das Verhalten der Teilnehmer*innen können bereits durch andere Einrichtungen bestätigt werden. 

 

 

4. GARTEN/ERNÄHRUNG

 

Der Projektteil Garten/Ernährung  ist ein regelmäßiges Angebot für Jugendliche. Dabei liegt der Fokus darin, Jugendliche dabei zu unterstützen ihre Ideen und Vorstellungen von Beginn an umzusetzen und ihr Gesundheitsverhalten, insbesondere auch Ernährungskompetenzen, zu stärken. Das Erfahren von Selbstwirksamkeit im Rahmen der unterschiedlichen Aktivitäten soll dazu beitragen auch Selbstwert und Eigeninitiative in anderen Lebensbereichen zu fördern.  Um dies zu erreichen werden unterschiedliche Methoden genutzt, um den Jugendlichen den Umgang mit Pflanzen, die regelmäßige Betreuung eines Gartens und die Verarbeitung von selbstangebauten Lebensmittel näher zu bringen. 

Außerdem wurde im Garten die Möglichkeit geboten selbst beim Bau von Palettenmöbeln mitzuwirken, angebaute Nahrungsmitteln weiter zu verrbeiten und auch den Ablauf mitzubestimmen.

 

Im ersten Projektjahr fanden 42 Angebote statt, die auch Aktionen im öffentlichen Raum "Gesunde Suppe am Bahnhof"  oder Projektvorstellung in der Produktionsschule Bad Vöslau beinhalten. Zusätzlich wurden Kochworkshops mit der Ernährungsberaterin Mag. Antonia Pierer in den Jugendtreffs der Region durchgeführt. 

Während des gesamten Jahres wurden bereits Rezepte mit den Jugendlichen gesammelt.

Mag. Anonia Pierer stellte uns weitere zur Verfügung, die dann mit weiteren Informationen und Beiträgen von Jugendlichen in ein selbstgestaltetes Buch bzw. Schüler*innenkalender mit den Jugendlichen im Jahr 2020 verarbeitet werden sollen.

 

 

 

 

 

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